Tagesgeld

Man versteht unter Tagesgeld unbesicherte Kredite wie zum Beispiel Geldanlagen mit einer Laufzeit von einem Tag. Wegen strenger Regeln erfolgt der Tagesgeldhandel unter Banken immer mehr auf gedeckter Basis. Tagesgeldhandel findet mehrheitlich über elektronische Handelssysteme statt. Marktteilnehmer sind hauptsächlich Banken. Die täglich gehandelten Volumen bewegen sich in Euro im dreistelligen Milliardenbereich. Der Zweck, am kurzfristigen Tagesgeldhandel teilzunehmen, ist in erster Linie das Cash Management. Der Begriff des Cash Management bezeichnet alle Maßnahmen der kurzfristigen Finanzdisposition im Unternehmen. Es gibt auch Direktbanken. Ihre Merkmale sind, dass sie ihre Bankgeschäfte in der Regel per Telefon, Telefax oder Internet anbieten. Die Zinsen sind beim Tagesgeld entsprechend höher als ein normaler Zinssatz. Ein Kunde kann sich bei der Bank ein entsprechendes Tagesgeldkonto einrichten lassen. Jedoch sollte man bevor man dies tut, die verschiedenen Angebote der Banken vergleichen. Der Sinn des Tagesgeldes ist eine kurzfristige Geldanlage. Mann sollte aufjedenfall die aktuellen Angebote überprüfen und die entsprechenden Konditionen kontrollieren. Oftmals bekommt man bei 5 verschiedenen Banken 5 verschiedene Angebote. Vorteile des Tagesgeldes sind, dass die Zinsen bei gleichwertigen Anlagen bedeutend höher sind. Des Weiteren werden keine Kosten für Abhebungen oder Einzahlungen erhoben. Einige Banken begrenzen Ihre Zinsen bis zu einer bestimmten Einlage. Zum Glück gibt es aber genügend Anbieter, die eine sehr hohe Grenze oder keine Grenze festgelegt haben. Für den normalen Bürger werden diese Grenzen in der Regel auch ausreichend sein.